Ideenwettbewerb Textilmuseum St.Gallen

Wie Brokat legt sich die metallische Hülle über den umgestülpten Dachstuhl und verleiht dem Inneren den zusätzlichen Reiz des Verborgenen.

 

Von der Vadianstrasse betrachtend, zeichnen sich über den dominanten Gesimsen des Textilmuseums zwei kubische Volumen ab, welche die beiden Aussentrakte des Bestandes zurückhaltend betonen. Aus der Distanz jedoch, nimmt die Aufstockung, zusammen mit dem zurückversetzten Mitteltrakt, seine Aufgabe der Repräsentation war und gliedert sich in der Reihe der dächerüberragenden, öffentlichen Gebäude ein. Der Innenraum widmet sich in seiner Form und Charakter der Fabrikation. Die trichterförmigen Oberlichter übernehmen die Eigenschaften des Sheddaches und leiten das Tageslicht indirekt in den Raum. Durch die Gestaltung dieser zentralen Lichtkörper, können die Licht- und Raumverhältnisse den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden und verhelfen der Ausstellungsfläche zu enormer Flexibilität.